Die wichtigsten FAQs zu Ihrer Information

Grundsätzlich ist der Gästeraum bei Fiaker-Kutschen für 4 Erwachsene Personen gebaut. Zusätzlich können 1-2 kleinere Kinder im Volksschulalter auf der Schoss der Begleitpersonen Platz nehmen. Bei Buchungen von mehr als 4 Erwachsenen Personen benötigen 2 Fiaker.

Die Mitfahrt von Fahrgästen auf dem Kutschbock, neben dem Kutscher selbst ist nicht erlaubt! 

Bitte fragen Sie am vorab vereinbarten Treffpunkt nach der für Sie reservierten Kutsche der Firma Paul oder Riding Dinner. Der Kutscher verfügt ebenfalls über Ihren bei der Reservierung angegebenen Namen sowie über die von Ihnen angegebene Telefonnummer. Sollten Sie einander vor Ort nicht finden, kann Sie dieser zeitgerecht kontaktieren.

Den genauen Treffpunkt, inklusive Adresse sowie Orientierungsmerkmale erhalten Sie von uns immer automatisch mit der Buchungsbestätigung.

Sollte die Kutsche zur vereinbarten Uhrzeit nicht am vereinbarten Treffpunkt für Sie bereit stehen, ersuchen wir Sie um 2 Minuten Geduld – wir sind mit echten Pferden unterwegs und nicht mit mechanischen Autos. :) Deshalb sind auch all unsere Fiakerfahrten mit einer Dauer von "ca." gekennzeichnet.

Sollte Ihr Fiaker trotz etwas Wartezeit immer noch nicht vor Ort sein – erst dann ersuchen wir Sie um einen direkten Anruf: +43699 11 09 1803.

Gemeinsam mit der Stadt Wien setzt man bei den klassischen Fiaker-Stadtrundfahrten im 1. Bezirk auf fixe Preise, anstatt "Preis-Dumping" oder Verhandlung.
Entsprechend sind die Preise durch die Unternehmer und der Stadt Wien für folgende Fiakerfahrten beginnend von den Standplätzen gesetzlich festgesetzt:

  • 20 Min.: € 60,- pro Fiaker (max. 4 Personen)
  • 40 Min.: € 105,- pro Fiaker (max. 4 Personen)
  • 60 Min.: € 140,- pro Fiaker (max. 4 Personen)

Preise für etwaige Sonder- oder Zusatzleistungen wie zum Beispiel: Hotel-Abholungen oder Ausstiege, Abweichungen von Dauer, spezielle Kutschen- oder Pferdewünsche, Fahrten auf Privatgelände (Schlosspark von Schönbrunn) sowie Themenfahrten (insbesondere Riding Dinner oder "Geheimnisse der Fiaker") dürfen von den Fiaker-Unternehmen selbst gestaltet werden.

Um Ihnen den Einstieg zu erleichtern verfügen alle unsere historischen Kutschen über tiefergelgte Zwischenstufen. Unsere Kutscher/Personal ist außerdem sehr erfahren und hilft Ihnen gerne beim Ein- und Aussteigen. Zusammenklappbare Rollstühle oder Kinderwägen können meist problemlos vorne beim Kutscher mitgenommen werden. Gäste, die auf einen E-Rollstuhl angewiesen sind können diesen auf den Fiaker-Standplätzen in verschließbaren Metalboxen verstauen.

Hunde sind bei Fiaker Paul herzlich willkommen. Ihre vierbeinigen Begleiter dürfen bei uns gerne mitfahren und das Erlebnis gemeinsam mit Ihnen genießen, solange der Platz ausreicht.

Ja, grundsätzlich fahren wir an 365 Tagen im Jahr. Ausnahmen sind extreme Wetterumstände. In solchen Fällen werden Sie von uns zeitgerecht kontaktiert und über etwaige Ausweichmöglichkeiten informiert. Unter besonders kritischen Wetterbedingungen behalten wir uns das Recht vor die Kutschfahrt zu stornieren. In solch einem Fall erhalten Sie selbstverständlich eine 100% Rückerstattung.

Alle unsere Kutschen sind wetterfest und wie Cabrios zu verstehen. Die Kutschen verfügen alle über verschließbare Dächer sowie Fenster an mehreren Seiten, die vor Wind, Regen oder Schnee schützen – die Änderung von einer offenen zu einer geschlossenen Kutsche oder umgekehrt kann innerhalb weniger Sekunden vor Ort vorgenommen werden.

Speziell in kalten Jahreszeiten sorgen wir mit warmen kuscheligen Decken für zusätzlichen Komfort.

Als einziger Fiaker-Betrieb Wiens bieten wir Ihnen bei diesem Erlebnis einen unverfälschten Blick in unsere Stallungen, hinter die Kulissen unseres Handwerks und die jahrhudertlange Fiaker-Tradtion. Die rund 90-minütige Tour startet morgens direkt in unserem Stall im 11. Bezirk. Sie erfahren alles über unsere Pferde, Tierschutz, die Pflege und die über 300-jährige Geschichte der Wiener Fiaker, bevor Sie mit der Kutsche direkt in die Innenstadt fahren.

Ja, wir bieten den diskreten und feierlichen Rahmen für Ihre wichtigsten Momente. Unsere speziellen Heiratsantrags-Pakete beinhalten eine exklusive Fahrt, Wiener Delikatessen Sekt, Petit Fours und rote Rosen. Dank unserer Flexibilitäts-Garantie können Sie bei Schlechtwetter bis zu 24 Stunden vorab kostenlos umbuchen, damit Ihr Moment perfekt wird.

Mehr Informationen zu diesem Premium-Angebot finden Sie bei unseren Partnern von Riding Dinner

Die klassische Fiakerfahrt ist eine atmosphärische Stadtrundfahrt durch die Gassen Wiens. Riding Dinner hingegen transformiert die Kutsche in einen exklusiven Erlebnisraum: In speziell umgebauten Kutschen mit Tischvorrichtungen genießen Sie während der Fahrt gehobene Gastronomie – vom Aperitif bis zum 3-Gänge-Menü, auf Wunsch begleitet von Ihrem persönlichen Butler-Service.

Sauberkeit ist für uns ein Zeichen von Respek gegenüber der Stadt Wien und ihren Bewohnern. Seit 2004 nutzen wir von uns eigens entwickelte "Pooh-Bags" (Auffangvorrichtungen), die Pferdeäpfel direkt auffangen. Die Entsorgung erfolgt fachgerecht auf den Fiaker-Standplätzen in den dafür speziell vorgesehenen Pferdemist Behältern der Stadt Wien. So bleibt das Stadtbild sauber.

Die Ausbildung und das Training unserer Fiaker-Pferde folgt der ethischen Philosophie von Antonie de Plivinel, der seit dem 17 Jhdt. als Begründer der gewaltfreien Pferde-Ausbildung gilt – sein Leitsatz bereits damals: Urvertrauen statt Zwang.

Wir geben unseren Pferden Zeit. Die Ausbildung beginnt erst ab dem vierten oder fünften Lebensjahr und dauert in etwa fünf bis zwölf Monate. Auch wenn im 21. Jhdt. heute jedes Pferd rund um uns Menschen mit motorisierten Geräten/Vehikeln aufwächst, bilden gewisse körperliche und charakterliche Eigenschaften die Grundlage für das weitere Training zum Fiakerpferd. Nicht jedes Pferd ist dafür geeignet. Dank unserer generationsübergreifenden Erfahrung und unserem fachkundigen Personal verfügen wir über umfangreiches Wissen rund um das Thema Pferde und Kutschfahrten, wodurch wir unsere Pferde selbst ausbilden.

Die Ausbildung zum Fiakerpferd erfolgt bei uns im Wesentlichen in 3 Phasen:

  1. Phase | Grundlagen und Abstimmung – auf unserem 15 ha Pferdehof in Arbesthal bei Göttlesbrunn:
    Dabei erlernen wir mit unseren Pferden die zum Fiakerfahren relevanten Gangarten (Schritt und Arbeitstrab) in Perfektion, sowie die Grundlagen der Kommunikation zwischen Mensch und Pferde. Vor allem in dieser Phase muss das sogenannte Urvertrauen und die Nähe zwischen Pferd und Mensch entstehen. Denn nur unter diesen Voraussetzungen ist ein Pferd auch gewillt den Menschen in jeder Situation überall zu begleiten.
  2. Phase | Kutsche fahren im Zweispänner – auf unserem Pferdehof in Arbesthal bei Göttlesbrunn, sowie umliegend:
    Auf unserer Trainingswiese üben die Pferde das ordnungsgemäße Fahren von Kurven, sowie das anhalten und anfahren gemeinsam vor der Kutsche. Wenn das gut klappt fahren wir mit unseren Pferden durch die umliegenden Weingärten und angrenzenden Ortschaften. Besonders wichtig in dieser Phase ist, dass unsere Pferde ausreichend Zeit bekommen neue Situationen zu bewerten und das neue Umfeld in dem sie sich bewegen kennenzulernen. Geduld und Zeit, spielen hier neben dem wechselseitigen Vertrauen eine erhebliche Rolle.
  3. Phase | Schrittweise Integration in unseren Alltag – Schönbrunn/Innenstadt:
    In dieser Phase festigen die Pferde das erlernte Wissen und setzen dieses an ihrem neuen "Arbeitsplatz" um. Dabei gibt es kein fix vorgegebenes Tempo nach dem wir uns hier richten. Viel mehr muss hier auf die individuellen Bedürfnisse der jeweilgen Pferde eingegangen werden und ein guter Rhythmus gefunden werden, der die Pferde nicht überfordert.

So stellen wir sicher, dass unsere Pferde behutsam ihre Aufgabe rund um das Kutschefahren annehmen und angstfrei sowie verlässlich mit uns im Stadtverkehr unterwegs sind.

Wenn Sie weitere Fragen rund um die Ausbildung unserer Kutschpferde haben, dann zögern Sie nicht uns jederzeit direkt zu kotakteren.

Aus Respekt und Moral gegenüber unseren Pferden wird weder ein Pferd bei uns verkauft, noch geschlachtet. Alle unsere Pferde bleiben auch nach ihrer aktiven Zeit als Fiakerpferd Teil der Familie. Sie verbringen ihren Lebensabend als Senioren auf unserem Hof in Arbesthal-Göttlesbrunn. Auf Anfrage kann unser Pferdehof selbstverständlich ebenfalls besichtigt werden.

Das Schlachten von Fiakerpferden ist übrigens gesetzlich in Wien verboten.

Üblicherweise gehen unsere Pferde in Pension, wenn sie etwa 20 Jahre alt sind. Am Ende Ihrer Tage erreichen sie zumeist ein Alter von rund 30 Jahren.

Die Anzahl der Arbeitstage von Fiaker Pferden ist in Wien gesetzlich geregelt und auf 18 Tage im Monat festgesetzt. Das entspricht einer 4 Tages Woche. Jedes Pferd verfügt heute über einen Mikrochip wodurch die Behörden der Stadt Wien gezielt die Einhaltung dieser Regelung überprüfen können.

Bei Fiaker Paul arbeiten die Pferde nach einem bewussten Rotationsprinzip, bei dem die Pferde neben den gesetzlichen freien Tagen zusätzlichen Urlaub erhatlen. Diesen verbringen sie auf unserem firmeneigenen Pferdehof in Arbesthal, wo wir über die Gesamtfläche von 15 ha verfügen (entspricht einer Fläche von etwa 22 Fußballfeldern). Somit bieten wir unseren Pferden deutlich mehr Möglichkeiten für freien Auslauf als es gesetzlich vorgeschrieben ist.

Nein – Kutschfahrten unter Einhaltung aller gesetzlichen Rahmenbedingungen können selbst an warmen Sommertagen in Wien laut unabhängigen Institutionen wie dem "Veterinäramt der Stadt Wien" sowie der "Veterinärmedizinische Universität Wien" faktisch nicht als Tierquälerei bezeichnet werden.
Diese Behauptung wird insbesondere durch eine Aussage des Veterinäramts Wien in einem Gerichtsprozess gegen eine NGO deutlich. Darin behauptet das Veterinäramt Wien, dass seit Beginn der Aufzeichnungen zu Unfällen/Vorfällen mit Fiakerpferden vor etwa 20 Jahren nachweislich noch kein einziges Pferd durch "Hitze" kollabiert ist.
Das Veterinäramt der Stadt ist verpflichtet jeden Vorfall in Bezug auf Fiakerpferde zu überprüfen. Generell verstärkt das Veterinäramt die Intensität der gesundheitlichen Kontrollen bei Fiaker-Pferden an besonders warmen Tagen, über 30 Grad.


Weiters hat die VetMed Uni Wien 2025 das Ergebnis einer 2024 eigenfinanzierten Studie mit dem Titel "Studie zu Hitzestress bzw. Hitzetoleranz bei Wiener Fiakerpferden" veröffentlicht. Bei der Studie wurden in Summe 58 Fiaker-Pferde (darunter auch viele unserer in der Stadt aktiven Pferde) ein Jahr lang begleitet und 764 wissenschaftliche Erhebungen durchgeführt.

Dabei wurden insbesondere folgende Parameter erhoben (morgens + nachmittags zur wärmsten Zeit des Tages):

  • Atemfrequenz
  • Pulsfrequenz
  • Körperoberflächentemperatur
  • Stresshormone im Kot
  • Allgemeinverhalten

Wesentliche Ergebnisse:

Die Ergebnisse liefern wichtige Daten zur individuellen Hitzetoleranz von Fiakerpferden in Wien.
Die Pferde zeigten im Laufe der gesamten Studie keine klinischen Anzeichen von Hitzestress.
Die dokumentierten Reaktionen auf Temperaturunterschiede unterstützen die Einschätzung, dass Fiakerpferde physiologisch gut an Hitze angepasst sind.

Weitere Studien und Expertenmeinungen:

- Eine ähnliche Studie wurde bereits auch im Jahr 2009 veröffentlicht: "Hitzemessungen bei Fiakerpferden" – auch hier kam die Studie zu einem ähnlichen Gesamtergebnis. Die Studie wurde jedoch in der Vergangenheit von NGOs als "nicht mehr aktuell" kritisiert.

- Eine weitere Studie zum Thema Hitzeverträglichkeit bei Kutschpferden wurde außerdem in Mexiko durchgeführt: "Studie zur Einflussnahme von Hitze auf Kutschpferde (Mexiko)" (englisch)

- Dr. med. vet. Hans Christ: "Keine Gefahr für Fiakerpferde"

- Dr. Kaun: "Nur Pferdesachverstand kann helfen"

- "So geht es den Fiaker-Pferden bei der Hitze"

- Dr. med. vet. Isabella Copar: "90 Prozent der Tiere sind auch nach einem warmen Tag nicht einmal im Bereich der Zügel nass vom Schweiß"

In Wien gelten mitunter die strengsten Tierschutzgesetze Europas. Ab einer Temperatur von 35 °C (Messstation Innere Stadt) gilt ein gesetzliches Fahrverbot, das sogenannte „Hitzefrei“. Sollte der Messwert erreicht werden, müssen alle Fiaker-Kutschen die Innenstadt verlassen und nach Hause fahren. Kutschfahrten, die noch vor dem Erreichen der 35 Grad Celsius begonnen wurden, dürfen per Gesetz noch zu Ende gefahren werden. Bei hitzebedingten Ausfällen Ihrer Fahrt bieten wir eine kostenlose Stornierungen oder Rückerstattung an.

Bei nicht einhalten der Hitzeregelung drohen den Unternehmern und Kutschern schwerwiegende Strafen in der Höhe von mehreren Tausend Euro.

Wir halten uns strikt an diese Vorgaben und orientieren uns an wissenschaftlichen Studien aus relevanten Bereichen, wie jene Studie der Vetmeduni Wien, die belegen, dass Pferde bei Einhaltung der Pausen und Wasserversorgung keinen Hitzestress erleiden. Zusätzlich kontrollieren unsere Kutscher laufend unsere Tiere und kennen diese sehr gut. Sollte ein Pferd aus unerwarteten Gründen in etwaiger Form gesundheitlich beeinträchtigt sein - kann das durch unser fachkundiges Personal früh erkannt werden und entsprechende Maßnahmen schnell erfolgen.

Das Wohl unserer Pferde ist das Fundament unserer Familientradition und unserer täglichen Arbeit. Unsere Philosophie beruht auf Respekt, Urvertrauen und artgerechter Haltung. Dies stellen wir durch strenge Massstäbe sicher: Symbiose

  • Begrenzte Arbeitszeiten und regelmässige Pausen.
  • Ständige Versorgung mit frischem Wasser und hochwertigem Futter.
  • Regelmässige tierärztliche Kontrollen und Hufpflege durch unseren hauseigenen Hufschmied sowie unserer langjährigen Tierärztin.
  • Grosszügige Stallungen und ausreichend freier Auslauf auf Paddocks und Grünkoppeln.
  • Strikte Einhaltung der "Hitzefrei"-Regelung im Sommer.


Unsere Pferde sind für uns Familienmitglieder. Gerne können Sie sich bei einer Stallführung persönlich davon überzeugen.

Neben unserem eigenen Qualitätsanspruch und den über die Gesetze hinausreichenden Maßnahmen betreffend unserer Pferde ist selbstverständlich auch das Veterinäramt der Stadt Wien eine weitere und unabhängige Kontrollinstanz, um die Gesundheit der Pferde und Einhaltung aller Auflagen sicherzustellen. Laut öffentlichen Aussagen der Stadtvertretung führte das Veterinäramt in den vergangenen Jahren stets jährlich zwischen 2.500-3.000 amtstierärztliche Kontrollen bei rund 300 Fiakerpferden in Wien durch. Diese Kontrollen erfolgen stets umangekündigt im Stadtzentrum, während der täglichen Arbeit mit den Tieren.
Offizielle Statistiken des Veterinäramts weisen zudem die Anzahl der Anzeigen nach dem Tierschutzgesetz gegen Fiaker aus. Jährlich bewegen sich die Anzeigen zumeist zwischen 0-5. Genauere Statistiken zu Kontrollen und Anzeigen inkl. Quellennachweis finden Sie hier: https://www.fiaker.info

Auch die Stallungen der rund 20 existierenden Fiakerbetrieben in Wien werden jährlich zweimal durch das Veterinäramt revisioniert. Die erste Überprüfung erfolgt angekündigt, während die zweite Revision völlig unangekündigt erfolgt. Bei diesen Revisionen wird insbesondere der Gesundheitszustand der Pferde begutachtet und sichergestellt, dass diese in der Lage sind ihrer Tätigkeit im Straßenverkehr sicher nachzugehen. Der technisch einwandfreie Zustand der Kutschen wird ebenfalls erhoben sowie die Einhaltung aller gesetzlichen Auflagen in den Stallungen selbst.

Bei nicht einhalten der Gesetze oder erheblichen Mängeln drohen dem Unternehmer neben hohen Geldstrafen unter anderem auch ein Konzessionsentzug.

Das Fiakergewerbe in Wien zählt sicherlich zu einem der am meisten regulierten und engmaschig überprüften Gewerbe Österreichs. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass das Niveau der Kutschbetriebe in Wien allein schon aufgrund der gesetzlichen Vorgaben auf einem wohl weltweit unerreichtem Standard aufbaut.


Ob alle Betriebe intern die selben Standards leben, der Umgang zwischen Mensch und Pferd in gleichem respektvollem Maß erfolgt oder etwa die selbe Qualität an Futter und Einstreu gewährleistet sind lässt sich jedoch nicht zur Gänze beurteilen. Umso wichtiger sind uns Transparenz, Offenheit und ein sachlicher Umgang mit kritischen Fragen.

Unsere klassischen Rundfahrten starten an den offiziellen Fiaker-Standplätzen im 1. Bezirk. Reservierte und vorab vereinbarte Fahrten starten wir vorrangig an der Albertina – da dort zumeist weniger Kutschen versammelt sind, wodurch Sie Ihren Fiaker finden können. Wir empfehlen in dringenden Anfragen eine telefonische Buchung. Buchungen im Voraus können jederzeit über unsere Webseite direkt vorgenommen und bezahlt werden. Nur so können wir Ihnen Ihre Wunsch-Uhrzeit garantieren und Wartezeiten vermeiden. Für exklusive Erlebnisse wie Hochzeitsfahrten, Sonderwünsche oder das Riding Dinner wird der Abholort individuell mit Ihnen vereinbart.