
Das Herz von Fiaker Paul
Hinter jedem Hufschlag, hinter jeder Fahrt und hinter unserem Namen steht eine Geschichte, die von Generationen erzählt wird. Es ist eine Geschichte von Leidenschaft, von tiefem Respekt für unsere Tiere und von der unendlichen Liebe zu Wien. Treten Sie ein.
Alles zum Tierwohl





Ein Name. Vier Generationen. Unsere Geschichte.
Wien im Wandel, der Takt bleibt. Seit 1970 ist der Name Paul untrennbar mit der Wiener Fiakerkultur verbunden. Was mit nur einem Fiaker und vielen Visionen begann, hat sich über Jahrzehnte zu einer Institution geformt, die heute als Brücke zwischen Alt-Wiener Kultur und moderner Exzellenz steht.
Nachkriegszeit
Johann Paul I. arbeitete bereits im Kindesalter mit einem Pferdefuhrwerk. Rund um den Zweiten Weltkrieg gründete er ein eigenes Fuhrwerksunternehmen, das vor allem Transporte für umliegende Fabriken mit großen, schweren Pferdekutschen durchführte. In der schwierigen Nachkriegszeit wurde mit den Kutschen verwertbares Schwermetall gesammelt und verkauft; auch bei der Beseitigung von Trümmern sowie auf Friedhöfen fanden die Fuhrwerke Arbeit.
1970
Johann Paul II. legt mit seiner Frau Silvia den Grundstein für das Unternehmen in heutiger Form. Deren Vision war es, das Handwerk des Fiakers nicht nur zu erhalten, sondern als unverrückbares Mobiliar in der Wiener Innenstadt zu verankern. Sie etablierten eine Kultur der Gastfreundschaft und strengen Etikette, die auf gegenseitigem Respekt zwischen Mensch und Tier basiert.
1985
Mit Johann Paul III. übernimmt die nächste Generation die Zügel. Er festigt den Ruf des Hauses, schafft es in einer Zeit des Umbruchs den Betrieb zu vergrößern und stellt sicher, dass die Kernwerte – handwerkliche Präzision und die makellose Pflege der Pferde – unberührt von kurzlebigen Trends bleiben. Ein hoher Anspruch von artgerechtem Tierschutz, Fachpersonal und Qualität wurde bei ihm zum Standard, der keiner lauten Effekte bedarf. Er prägte die Branche bis zuletzt durch viele innovative Fortschritte und legte stets Wert auf das mühevoll erarbeitete Erbe der Familie.
ab 2025
Nachdem Johann Paul III. die nächste Generation in den letzten Jahren unter strenger Beobachtung auf die Übernahme der Fiakerei vorbereitet hatte, führen "die Jungen" das Erbe heute mit einem modernen, zukunftsorientierten Blick fort – ohne dabei zu vergessen wo der Ursprung liegt. Immerwährende Werte und die klassische Seele Wiens werden mit zeitgemäßen Tugenden weitergeführt. Dabei verschmelzen höchste Tierwohl-Standards und Transparenz mit einem souveränen, authentischen Kulturerlebnis. So bleibt Fiaker Paul, was wir immer waren: Eine Wiener Institution, die nicht modisch ist, sondern permanent.
Unsere Familie auf vier Hufen
Das Herz unseres Unternehmens schlägt im Takt der Hufe unserer Pferde. Ihr Wohlbefinden ist für uns nicht nur eine Verpflichtung, sondern die absolute Grundlage unserer Arbeit. Wir sind stolz darauf, Standards zu setzen, die weit über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen. Für uns ist das selbstverständlich, denn unsere Pferde sind keine Mitarbeiter – sie sind unsere Partner und Familienmitglieder.

Artgerechte Haltung
Großzügige Stallungen, zusätzlicher Urlaub und Rotation unserer Pferde sowie Auslauf auf knapp 10 Hektar Wiese.

geregelte "Work-Life Balance"
Fiakerpferde dürfen maximal 18 Tage monatlich arbeiten – das entspricht einer 4 Tages Woche.

Beste Versorgung
Hochwertiges Futter, eigener Hufschmied und ständige tierärztliche Kontrolle.
Machen Sie Sich Selbst ein Bild
Als einziger Fiaker-Betrieb Wiens bieten wir täglich Führungen durch unsere Stallungen, inkl. anschließender Fiakerfahrt. Bei der morgendlichen Arbeit im Stall erhalten Sie einen transparenten Einblick in unseren Alltag mit den Pferden. Dabei beantworten wir Ihnen selbstverständlich auch jede noch so kritische Frage – versprochen!

